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Die Jahrgangsstufen 3 und 4 ILF stellen sich vor

An den Besuch der Sonderpädagogischen Diagnose- und Förderklassen schließen sich die Jahrgangsstufen 3 und 4 an. In der Förderstufe II wird der Anschluss an den erreichten individuellen Lern- und Leistungsstand der einzelnen Schülerinnen und Schüler hergestellt. Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 und 4 ILF werden nach dem Lehrplan zur individuellen Lernförderung unterrichtet. Diesen Kindern ist bisher der Wechsel an die Grundschule nicht gelungen.

Welche Ziele haben die Klassen 3/4 zur individuellen Lernförderung?

Kinder können langfristig nur lernen, wenn sie sich in ihrer Lernumgebung wohl fühlen. Daher ist es unser Bestreben, ihr Selbstwertgefühl zu steigern und ihr Zutrauen zu ihrem eigenen Lern- und Leistungsvermögen zu stärken. Das möglichst sichere Beherrschen der Kulturtechniken wie Sprechen, Lesen, Schreiben und Rechnen steht genauso im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit wie die Gestaltung des Gemeinschaftslebens.

Wie können wir diese Ziele erreichen?  

bulletDie individuelle Lernförderung zeichnet sich dadurch aus, dass in möglichst kleinen Klassen von etwa 12 bis vierzehn Schülerinnen und Schülern der individuelle Förderbedarf ermittelt und die Kinder durch angemessene Lernangebote im Klassenverband oder in Differenzierungsgruppen gefördert werden. Dieser diagnosegeleitete Unterricht hat u.a. zur Folge, dass mindestens einmal jährlich der aktuelle Lern- und Förderort jedes Kindes insbesondere im Hinblick auf eine mögliche Rückführung an die Grundschule (Durchlässigkeit!) überprüft wird.
bulletDer Unterricht betont vor allem die didaktischen Grundsätze Ganzheitlichkeit, Individualisierung, Übung und gemeinsames Lernen. Sachverhalte werden in ihrem Lebenszusammenhang erfahren, individuell angemessene Lernangebote berücksichtigen die Förderbedürfnisse der einzelnen Kinder und vielfältige und abwechslungsreiche Übungsformen wie Gruppen- und Partnerarbeit, Freiarbeit und Stationenlernen festigen den Lernstoff. Durch gemeinsames Lernen bei Wandertagen, Schullandheimaufenthalten, fächerübergreifenden Projekten und innerhalb des gemeinsam gestalteten Schullebens eignen sich die Schülerinnen und Schüler soziale Kompetenzen an.
bulletEin strukturierter und auf klaren Regeln aufbauender Tagesablauf ist für das Schul- und Klassenleben sehr wichtig. Durch einen engen Verhaltensrahmen mit klaren Absprachen und Abläufen versuchen wir vor allem Kindern mit Verhaltens- und Motivationsproblemen einen inneren und äußeren Halt zu geben. 
bulletDie Zusammenarbeit mit Eltern, Tagesstätten, Heimen und Behörden ist uns ein wichtiges Anliegen, um die vielfältigen Schwierigkeiten der Schülerinnen und Schüler besser verstehen und darauf eingehen zu können. 

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